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Haase Bauunternehmen GmbH hat Ausbildungsplatz für angehende Maurer zu vergeben

„Ich schätze die Vielfalt der Tätigkeiten“

Autor: Gabi Bender

Ausbildung zum Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer (m/w/d) | Soest präsentiert von:

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Wer noch einen Ausbildungsplatz als Maurer sucht, ist bei der Haase Bauunternehmen GmbH genau richtig. Denn bei dem Familienbetrieb aus Berlingsen, den Maurermeister Klaus-Dieter Haase gemeinsam mit seinem Vater vor 36 Jahren gegründet hat, gibt es einiges, was sich der Nachwuchs aneignen kann.

Azubi Maurice Zimmermann - Traumberufe Anlagenmechaniker für SHK 2024

Auf einer Baustelle in Lendringsen bearbeitet Wahdatullah Nasery einen Kalksandstein mit einem Maurerhammer. Foto: Gabi Bender

„Bei uns lernen die Azubis nicht nur die klassischen Maurerarbeiten, sondern haben auch die Möglichkeit, die gesamte Bandbreite des Bauhandwerks kennenzulernen und sich vielseitig zu qualifizieren“, sagt der Geschäftsführer. Und das scheint sich zu lohnen, denn mehrere Auszubildende des Bauunternehmens sind bereits für hervorragende Leistungen bei der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe ausgezeichnet wurden.

Die Vielfalt der Tätigkeiten und der stetige Wechsel – das ist es, was für den Maurermeister die Faszination seines Berufs ausmacht. „Mal wird gemauert, dann wieder geschalt und wieder gemauert, anschließend erledigen wir Bewehrungsarbeiten mit Stahlgeflechten und, sobald die Betonsohle eingeschalt ist, stehen Betonarbeiten auf dem Programm. Am nächsten Tag sind wir an einer anderen Baustelle beschäftigt, bei der wir Wände verputzen und anschließend die Fassade verblenden. Daher ist bei uns kein Tag wie der andere.“

Wilfried (links) und Jan Winkler (rechts) mit dem Azubi Maurice Zimmermann (Mitte vorne) - Traumberufe Anlagenmechaniker für SHK 2024

Mit diesen Deckenstützen aus Aluminium, die sich bis auf 8,50 Meter ausziehen lassen, übertragen Geschäftsführer Klaus-Dieter Haase (links) und sein Mitarbeiter Wahdatullah Nasery den Druck der einhäuptigen Schalung auf das Fundament der gegenüberliegenden Garage. Foto: Gabi Bender

Schon seit der achten Klasse war der ehemalige Gymnasiast regelmäßig auf verschiedenen Baustellen anzutreffen. „In den Ferien habe ich bei dem Unternehmen gejobbt, bei dem mein Vater gearbeitet hat. Er war auch Maurer und hat als Polier verschiedene Baustellen geleitet“, erinnert sich der 60-Jährige. „Wir haben bei Wind und Wetter draußen gearbeitet und da mich das nicht abgeschreckt, sondern mir Spaß gemacht hat, habe ich mich entschlossen, auch Maurer zu werden.“

Nach der Ausbildung absolvierte Klaus-Dieter Haase direkt die drei Gesellenjahre, die seinerzeit vorgeschrieben waren, bevor man den Meister machen durfte. Mit dem Meisterbrief in der Tasche machte sich der Maurermeister 1988 gemeinsam mit seinem Vater selbstständig. Vor 19 Jahren ging Jürgen Haase in den Ruhestand. Mittlerweile gehört mit Nico Dienst ein weiterer Maurermeister zum fünfköpfigen Team des Familienbetriebs.

„Ich schätze an meinem Beruf besonders die abwechslungsreichen Tätigkeiten“, sagt der 28-Jährige, „denn ich möchte nicht jeden Tag dasselbe machen.“ Von den Arbeiten als solches macht Nico Dienst das Verklinkern und das Mauern am liebsten. Auch Einschalarbeiten übernimmt der Maurermeister gerne. Dabei wird zunächst eine sogenannte Schalung (Gussform) eingesetzt, in die später Frischbeton eingebracht wird. Sobald das Material hart geworden ist, wird die Schalung entfernt.

Maurice Zimmermann im Lager, mit dem Wärmetauscher in der Hand - Traumberufe Anlagenmechaniker für SHK 2024

Maurermeister Nico Dienst setzt eine Standardschalung ein, in die er anschließend Frischbeton einbringt. Sobald dieser Beton hart geworden ist, kann die Schalung entfernt werden. Foto: Gabi Bender

Diese und weitere Fertigkeiten, die man als Maurer benötigt, lernt der Nachwuchs im Rahmen seiner dreijährigen Ausbildung sowohl auf der Baustelle als auch bei der überbetrieblichen Ausbildung, die im Blockunterricht im Berufsbildungszentrum (BBZ) in Soest stattfindet. Hinzukommt der Unterricht in der Berufsschule, bei dem der Nachwuchs jede Menge über Bauwirtschaft und Bautechnik, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit lernt. Auch die verschiedenen Materialien wie beispielsweise Putz, Estrich, Mauerwerk, Holz, Stahl, Beton und Lehm sowie das Lesen von Bauplänen stehen auf dem Stundenplan. Welche Aufgabe Bewehrungen und Schalungen haben und was der Unterschied zwischen einschaligen und zweischaligen Wänden ist, erfahren die Azubi ebenfalls während ihrer Ausbildung. Und diese zahlt sich für den Maurer-Nachwuchs aus, denn sein Beruf gehört zu den am besten bezahlten Ausbildungsberufen im Handwerk.

Wobei Maurer nicht nur bei Objekten gefragt sind, die neu gebaut werden. „Schon seit Längerem handelt es sich bei dem Großteil unserer Projekte um Sanierungen„, erzählt Klaus-Dieter Haase. Die meisten Arbeiten, die Maurer machen, sind am Ende so nicht mehr in der ursprünglichen Form zu sehen, denn auf die betonierten Böden kommen Bodenbeläge und die Wände werden verputzt und bekommen oft noch einen Anstrich oder werden tapeziert. Nicht so bei den Verblendarbeiten wie beispielsweise Verklinkerungen. Mit diesen sorgt der Maurer nicht nur für einen optischen Effekt, sondern schützt das Gebäude auch vor Witterungseinflüssen und unterstützt die Wärmedämmung.

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Drei Antworten von …

Obermeister Stefan Halberschmidt

… Stefan Halberschmidt, Obermeister der Baugewerbe-Innung Soest-Lippstadt

1. Was ist für Sie das Beste an Ihrem Handwerk?

Dass man nach der Arbeit sieht, was man allein oder im Team geschaffen hat. Ob im Wohnungs- oder Hallenbau oder beim Bauen im Bestand – die geleistete Arbeit ist sichtbar und überdauert Generationen.

2. Was können junge Menschen nach der Ausbildung in diesem Handwerk machen?

Nach der Ausbildung können die jungen Facharbeiter im besten Fall in ihrem gelernten Beruf bleiben und ihr gelerntes Wissen verfeinern, um dies später an die nächsten Auszubildenden weiterzugeben. Es sind auch weitere Spezialisierungen möglich, da das Maurer- und Betonhandwerk sehr vielfältig ist.

Eine Weiterbildung zum Vorarbeiter und Meister ist ebenfalls möglich, um später selber eine Baukolonne zu führen oder in ein Bauunternehmen als Teilhaber einzusteigen beziehungsweise es irgendwann einmal komplett zu übernehmen.

3. Was überrascht die Menschen am meisten, wenn Sie von Ihrem Handwerk erzählen?

Dass es nicht nur um körperliche Kraft und Ausdauer geht, sondern dass die Arbeit mit Verstand geplant werden muss. Außerdem sind viele überrascht, wie nachhaltig das Massivbauen ist, wenn die wirkliche Lebensdauer von „Steinhäusern“ einmal betrachtet und untersucht wird.

Die Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

 

Monatliche Vergütung ab:

935 € im 1. Lehrjahr
1230 € im 2. Lehrjahr
1495 € im 3. Lehrjahr

 

Zahl der Ausbildungsverträge:

Neu in 2024: 11
Insgesamt: 26

 

Berufsschulstandort:

Soest

 

Zahl der Innungsbetriebe:

75

DER BERUF IN ALLER KÜRZE

Maurer/innen stellen Rohbauten für Wohn- und Geschäftsgebäude her. Zunächst betonieren sie das Fundament, dann mauern beziehungsweise betonieren sie Außen- und Innenwände sowie Geschossdecken oder montieren diese aus Fertigteilen. Für Betonarbeiten fertigen sie Schalungen oder montieren Schalungssysteme. Sie setzen Bewehrungen ein, die sie aus Betonstahl zum Teil selbst anfertigen. Sie mischen Beton oder verarbeiten fertig gelieferten Transportbeton. Den frischen Beton bringen sie in die Schalungen ein und verdichten ihn. Teilweise verputzen sie auch Wände, verlegen Estriche oder bauen Dämm- und Isoliermaterialien ein. Darüber hinaus führen sie Abbruch- und Umbauarbeiten durch. Bei Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren Ursachen fest und beheben diese.

Beton- und Stahlbetonbauer/innen bauen Beton- und Stahlbetonkonstruktionen, zum Beispiel für Brücken, Hallen und Hochhäuser. Sie montieren oder fertigen Schalungen und Stützgerüste an, biegen und flechten Stahlbewehrungen, die Betonbruch verhindern sollen, und bauen die Bewehrungen in die Schalungen ein. Sie stellen Betonmischungen her oder verarbeiten fertig gelieferten Transportbeton.

Den frischen Beton bringen sie in die Schalungen ein und verdichten ihn durch Stampfen und Rütteln. Nach dem Erhärten entfernen sie die Schalungen und bearbeiten bei Bedarf die Betonoberflächen. Sie montieren Betonfertigteile und dichten Betonbauwerke ab, dämmen und isolieren diese. Außerdem sanieren sie Schäden an Betonbauteilen.

Weitere Infos zur Ausbildung unter https://www.bauberufe.net/home.html

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