Warum lohnt es sich heute, gerade in Ihrem Handwerk einzusteigen – und was macht den Beruf besonders spannend?
Erneuerbare Energien, E-Mobilität mit der entsprechenden Ladeinfrastruktur, komplexe Fabrikationsgebäude, Rechenzentren oder das eigene vernetzte Haus werden alle mit Elektrizität betrieben. Alle diese Anlagen müssen von Hand installiert, in Betrieb genommen und sicher betrieben werden. Hier kommt der Elektroniker mit seinen fünf Fachrichtungen ins Spiel. Dies kann keine automatisierte Produktion oder Roboter übernehmen. Der Handwerker ist unersetzlich und wird auch in der Zukunft immer gebraucht werden.
Wie verändert sich die Ausbildung im Baugewerbe, damit Auszubildende bestens auf die Zukunft vorbereitet sind?
Die Ausbildung im Elektroinstallationsgewerbe verändert sich gerade stark. Auf Grund der Digitalisierung bei den zu installierenden Anlagen wie auch bei den eigenen Werkzeugen (das Notebook ist bereits Teil des Werkzeugrepertoires) wurden die Ausbildungsordnung und die Überbetrieblichen Lehrgänge angepasst. Die Aufteilung in die diversen Fachrichtungen trägt hier zur Spezialisierung bei.
Welche neuen Technologien, Materialien oder digitalen Entwicklungen prägen heute den Berufsalltag im Baugewerbe?
Der Klimaschutz, nachhaltige Materialien und Gefahrstoffe rücken immer weiter in den Fokus. Die eingesetzten Maschinen werden immer ergonomischer, präziser, effizienter und sind zum Teil schon GPS-gesteuert und vernetzt. Die Auftragsabwicklung wird immer papierloser. Die Baustelle ist digital mit dem Firmensitz verbunden. Papierpläne, Materiallisten und Vorschriftenbücher werden durch das Notebook oder Tablet ersetzt.





