Von Kleinstreparaturen in Privathaushalten über regelmäßige Wartungen von Heizungsanlagen und der Planung von Wohlfühlbädern bis zu SHK-Großprojekten mit einem Volumen von über einer Million – das Leistungsspektrum der H&S Heizungs-, Sanitär- & Kaminofentechnik GmbH umfasst alles, was die Bereiche Sanitär, Heizung, Klima und Lüftung hergeben.

Dabei erledigen die Mitarbeiter des Werler Unternehmens in der Unionsstraße 4 die Wünsche von Privatkunden genauso engagiert und präzise wie die Aufträge von Großkunden. "Wir arbeiten hauptsächlich im Umkreis von 75 Kilometern rund um unseren Firmensitz, waren aber für unsere Bestandskunden auch schon mal auf Norderney oder Sylt sowie an der Ostsee tätig'", sagt Dominik Stebbe-Bremen.

Till Sören Bönke montiert die Drückerplatte nach dem Einbau eines Unterputz-Spülkastens. Traumberufe 2026 Anlagenmechaniker für SHK
Till Sören Bönke, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik montiert die Drückerplatte nach dem Einbau eines Unterputz-Spülkastens. Foto: Gabi Bender

Der Sanitär- und Heizungsbaumeister führt das Unternehmen gemeinsam mit dem Betriebswirt Matthias Kleinschnittger, dessen Vater Franz-Josef Kleinschnittger den Betrieb 1987 gegründet hat. Mittlerweile beschäftigt der Familienbetrieb über 40 Mitarbeiter. "Im Januar haben drei unserer Nachwuchskräfte ihre Gesellenprüfung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bestanden", freut sich Dominik Stebbe-Bremen, "und sind von uns direkt fest übernommen worden."

Vier weitere Azubis befinden sich derzeit noch in ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung. Weitere werden gerne eingestellt. "Wir sind nicht nur ein Handwerksbetrieb, sondern sehen uns auch als Dienstleister", stellt Dominik Stebbe-Bremen klar. "Daher legen wir großen Wert auf ein freundliches Auftreten und die Bereitschaft, mit Kunden zu kommunizieren." Nach den Schulfächern gefragt, die für angehende Anlagenmechaniker relevant sind, nennt der Geschäftsführer nicht nur Mathe und Physik, sondern auch Sport. "Freude an der Bewegung ist in unserem Beruf wichtig, denn wir sind viel auf den Beinen, müssen unsere Materialien tragen und Treppen steigen." Denn während Heizungsanlagen in der Regel im Keller verbaut sind, geht´s für die Lüftungsanlagen meist aufs Dach.

Über den Dächern von Dortmund setzt Anlagenmechaniker Till Sören Bönke (links) einen neuen Luftfilter bei einer Lüftungsanlage ein, während Azubi Piet Bremen vorsorglich die Kabelverbindungen überprüft. Traumberufe 2026 Anlagenmechaniker für SHK
Über den Dächern von Dortmund setzt Anlagenmechaniker Till Sören Bönke (links) einen neuen Luftfilter bei einer Lüftungsanlage ein, während Azubi Piet Bremen vorsorglich die Kabelverbindungen überprüft. Foto: Gabi Bender

Da sich Technologien mittlerweile so rasant wie noch nie entwickeln, legen die beiden Geschäftsführer großen Wert auf Fortbildungen. "Wir halten uns über neue Materialien, Produkte und Verarbeitungstechniken stets auf dem Laufenden", so Dominik Stebbe-Bremen, "denn nur so können wir unsere Kunden optimal beraten und Ihnen die bestmöglichen Ergebnisse bieten. Schon seit etlichen Jahren bieten wir zukunftsweisende Heizsysteme auf Grundlage von regenerativen Anlagentechniken und haben uns daher schon frühzeitig mit den Heizsystemen Biomasse und Wärmepumpentechnologie beschäftigt."

Sein Interesse an den Themen Sanitär, Heizung, Klima und Lüftung hat der Geschäftsführer an seinen Sohn weitergebeben. "Als wir unser Haus renoviert haben, habe ich mitgeholfen, die Leitungen für die Fußbodenheizung und die Kalt- und Warmwasserleitungen für die Küche zu legen", erinnert sich der Azubi Piet Bremen. "Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn man die Sachen benutzt, die man selbst gebaut beziehungsweise verlegt hat."

Anlagenmechaniker Till Sören Bönke, der gemeinsam mit dem 16-Jährigen auf einer Baustelle in Dortmund tätig war, kann seine Berufswahl sehr gut verstehen. "Es ist wirklich ein toller Beruf, denn er ist unglaublich vielseitig und bietet unzählige Weiterbildungsmöglichkeiten." Eine davon möchte der 21-Jährige sehr gerne selbst nutzen, denn er hat sich für die Meisterschule im Berufsbildungszentrum Arnsberg angemeldet.

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