Warum lohnt es sich heute, gerade in Ihrem Handwerk einzusteigen – und was macht den Beruf besonders spannend?

Besonders spannend ist in unserem Handwerk, dass es so vielseitig ist. Die Fachrichtungen reichen vom klassischen Bauschlosser, der sich mit Treppen, Geländern, Türen, Fenstern etc. auskennt, oder den Stahlbauer für Hallen und Brücken über die Feinwerkmechaniker (Drehen, Fräsen), die mittlerweile überwiegend in der CNC-gesteuerten Fertigung arbeiten, hin zum Maschinenschlosser, der sich mit der Fertigung, Wartung und Instandhaltung von Industrieanlagen beschäftigt. Darüber hinaus gibt es den Bau- und Landmaschinenmechaniker, dessen Aufgaben vor allem in der Fertigung, Wartung und Instandhaltung von Land- und Baumaschinen liegen.

Wie verändert sich die Ausbildung im Handwerk für Feinwerkmechaniker, Metallbauer und Gestalter, damit Auszubildende bestens auf die Zukunft vorbereitet sind?

Auszubildende erlernen den Umgang mit CAD-Programmen, CNC-Maschinen, digitalen Messsystemen und computergesteuerten Fertigungsanlagen (CNC-Maschinen), unter anderem um die Verzahnung der einzelnen Möglichkeiten zu erkennen und entsprechend der Aufgabenstellung zu nutzen.

Welche neuen Technologien, Materialien oder digitalen Entwicklungen prägen heute den Berufsalltag im Metaller-Gewerbe?

Moderne Schneidverfahren wie Lasertechnik und Wasserstrahltechnik sowie das Impulsschweißen finden immer mehr Anwendung und sind mittlerweile aus dem Metallbereich nicht mehr wegzudenken. Neben der klassischen Anwendung von Stahl kommen neue Werkstoffe wie Aluminium, Edelstahl und gerade in der Feinwerkmechanik spezielle Legierungen zur Anwendung. Der Umgang und die Verarbeitung dieser Werkstoffe werden immer wichtiger für den Beruf des Metallers.

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